PROSa+
von der Deutschen Krebshilfe geförderte Beobachtungsstudie
Die aktuell laufende, von der Deutschen Krebshilfe geförderte Beobachtungsstudie PROSa+ untersucht die Lebensqualität und Versorgungserfahrungen von Langzeitüberlebenden mit Sarkomen und gastrointestinalen Stromatumoren (GIST). Eingeschlossen werden volljährige Patientinnen und Patienten mit einer Sarkom-Erstdiagnose, die mehr als fünf Jahre zurückliegt, unabhängig vom aktuellen Krankheitsstatus. Die Rekrutierung erfolgt deutschlandweit über verschiedene Zentren.
Um die Repräsentativität der PROSa+-Studienpopulation zu untersuchen, soll ein Vergleich mit epidemiologischen Krebsregisterdaten des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) des Robert Koch-Instituts durchgeführt werden. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT) wurde von der PROSa+-Studienleitung mit der Auswertung der Krebsregisterdaten beauftragt.
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Bewertung, inwieweit die PROSa+-Studienpopulation die Gruppe der in Deutschland lebenden Langzeitüberlebenden mit Sarkomen repräsentiert. Auf dieser Grundlage soll die Generalisierbarkeit der in PROSa+ gewonnenen Erkenntnisse sowie deren Übertragbarkeit auf die Versorgungspraxis eingeschätzt werden.
